Unsere Perspektive am SWISS LOW CODE Café 2026 – Low Code braucht mehr als Tempo

Warum wir als Online Group Teil der Diskussion rund um Low Code und AI waren

Das SWISS LOW CODE Café 2026 brachte Fachpersonen aus Wirtschaft, IT und Forschung zusammen und zeigte eindrücklich, wie stark sich Low Code und künstliche Intelligenz aktuell weiterentwickeln. Für uns als Online Group war klar, dass wir uns aktiv in diesen Austausch einbringen. Unser CTO Michael Kammerer vertrat unsere Perspektive auf dem Podium und diskutierte gemeinsam mit weiteren Experten über die Do’s & Don’ts in Projekten mit Low Code.

Das Event bot in kompakter Form einen ausgewogenen Mix aus Impulsvorträgen, Podiumsdiskussion, Networking sowie ergänzenden Workshops. Der Fokus lag klar auf Praxiserfahrungen und dem offenen Austausch, genau dort, wo wir uns auch in unseren Kundenprojekten bewegen.

Ein stimmiger Rahmen für fundierte Diskussionen

Nach der Begrüssung startete das Programm mit einem Intro Talk von Dr. Christoph Baumgarten (OST – LowCodeLab) und Prof. Dr. Philipp Ebel (IWI-HSG). Sie gaben Einblicke in smarte Apps, Automatisierungen sowie den Einsatz von AI-Agents und zeigten auf, wie sich Low-Code-Plattformen technologisch weiterentwickeln.

Dr. Christioph Baumgarten bei seiner Eröffnungskeynote am SWISS LOW CODE Café 2026.

Im Anschluss folgte die Podiumsdiskussion zu den Do’s & Don’ts in Projekten mit Low Code, moderiert von Christoph Baumgarten. Neben Michael Kammerer diskutierten Vertreter von Zühlke Group, isolutions sowie MuleSoft/Salesforce über typische Fehlannahmen, Erfolgsfaktoren und die Rolle von IT in Low-Code-Projekten. Eine zentrale Erkenntnis zog sich durch die gesamte Diskussion: Low-Code-Projekte bleiben IT-Projekte.

Michael Kammerer spricht an der Podiumsdiskussion des SWISS LOW CODE Café 2026.

Ergänzt wurde das Programm durch einen Invited Talk von Julian Reiser (Accelleron), der aufzeigte, wie Citizen Development strukturiert gefördert werden kann, ohne eine neue Schatten-IT zu erzeugen. Networking bei Kaffee und Gipfeli sowie vertiefende Workshops rundeten den Vormittag ab.

Low Code ist nicht gleich „einfach“

Eine der häufigsten Annahmen, die Michael Kammerer in Projekten begegnet, lautet:
Low Code sei einfach, also brauche es keine klassische Softwaredisziplin mehr. Genau hier liegt der Denkfehler.

„Low Code senkt die Einstiegshürde, aber nicht die Komplexität.
Ein schlechter Prozess wird dadurch nicht besser, sondern nur schneller digitalisiert.“

Michael Kammerer

CTO

Besonders deutlich wird das beim Vergleich von Prototypen und produktiven Lösungen:

  • Ein Formular für wenige Nutzer ist schnell erstellt.
  • Eine unternehmensweite Anwendung mit Offline-Funktionalität, komplexen Berechtigungen im Dataverse und Anbindungen an Systeme wie SAP ist eine ganz andere Liga.

Solche Lösungen brauchen nach wie vor saubere Architektur, klare Verantwortlichkeiten und technisches Engineering. Governance ist dabei keine Bremse, sondern eine notwendige Leitplanke. Ohne klare Regeln entsteht rasch eine neue Form von Schatten-IT, auch im Low-Code-Umfeld.

AI in Low-Code-Projekten – bewusst einsetzen statt blind vertrauen

Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion war der Einsatz von AI innerhalb von Low-Code-Plattformen. Dabei unterscheidet Michael Kammerer klar zwischen zwei Ebenen.

AI in der Entwicklungsphase
Copilot-Funktionen beschleunigen die Erstellung von Anwendungen erheblich. Entscheidend ist jedoch die langfristige Perspektive:

  • Ist die Lösung wartbar?
  • Kann das Team die Logik auch in Zukunft nachvollziehen und erweitern?
  • Werden Governance- und Sicherheitsrichtlinien eingehalten?

„AI ist ein starker Assistent, aber kein Architekt.
Verantwortung für Qualität, Governance und Nachhaltigkeit bleibt immer beim Menschen.“

Michael Kammerer

CTO

AI als Bestandteil der Anwendung
Sobald AI produktiv mit Unternehmensdaten arbeitet, verschieben sich die Prioritäten:

  • Datenqualität wird zum kritischen Erfolgsfaktor.
  • Ergebnisse müssen überprüfbar und testbar sein.
  • Transparenz, Kontrolle und Souveränität rücken in den Vordergrund.

Gerade für Schweizer Unternehmen ist die Frage zentral, wo Daten verarbeitet werden und wie Telemetrie- und Unternehmensdaten geschützt bleiben. Unser Ansatz bei der Online Group ist klar: AI wird gezielt eingesetzt und sinnvoll in bestehende Workflows integriert.

Blick nach vorne: Von Low Code zu Vibe Coding

Beim Blick in die Zukunft wurde deutlich, dass Low Code vor einem weiteren Entwicklungsschritt steht. Ein Begriff, der dabei immer häufiger fällt, ist Vibe Coding.

Statt Anwendungen manuell zusammenzubauen, beschreiben wir künftig Intention, Logik und Ziel einer Lösung. Die Plattform generiert das Ergebnis in Echtzeit. Anbieter und Plattformen zeigen bereits heute, wohin die Reise geht.

Das bringt enorme Geschwindigkeit und eröffnet neue Möglichkeiten für die Digitalisierung. Gleichzeitig bleibt das Fundament entscheidend. Auch KI-generierte Lösungen brauchen professionelle Umgebungen, klare Governance, Security und Skalierbarkeit.

Die Rolle von IT verschiebt sich dabei spürbar. Weniger Fokus auf das technische Bauen, mehr Verantwortung für Business-Logik, Qualität und Nachhaltigkeit. Genau hier sehen wir unsere Stärke als Online Group.

Austausch auf Augenhöhe – auch abseits der Bühne

Neben den offiziellen Programmpunkten bot das SWISS LOW CODE Café 2026 viel Raum für persönlichen Austausch. Unsere Experten Michael Kammerer, Mikayil Bekooglu und Marco Denzler standen im Anschluss an das Podium für Gespräche, Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Der direkte Dialog mit der Community, mit Hochschulen und Partnern zeigt uns immer wieder, wie wichtig solche Formate sind. Digitalisierung entsteht dort, wo Erfahrung, Technologie und Praxis zusammenkommen. Wir freuen uns auf den weiteren Austausch – praxisnah, ehrlich und mit Substanz.

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