Summerdays, AI Waves und ganz viel #OnlineVibe

Erst wuselig, dann ziemlich perfekt

Die letzten Wochen vor unserem Sommerfest waren geprägt von Listen, letzten Abklärungen, Technikchecks und dem einen oder anderen leicht erhöhten Puls im Organisationskomitee. Je näher der 27. August rückte, desto grösser wurde die Vorfreude, und vielleicht auch ein kleines bisschen die Nervosität. Am Donnerstagmorgen ging es dann früh los. Tische wurden gestellt, Dekoration verteilt, Bars eingerichtet, Technik getestet und das Videoequipment für die Aufzeichnung unseres Expert Talks vorbereitet. Viele fleissige Hände packten mit an. Als um 16.00 Uhr die ersten Gäste eintrafen, war von der Hektik des Morgens allerdings nichts mehr zu sehen. Alles stand, alles funktionierte und das Sommerfest konnte beginnen.

Alles war bereit für ein tolles Sommerfest „Edition 2026“.

Namensbadge holen, Getränk schnappen, Sommerfest starten

Nach und nach füllte sich unser Headoffice in Wil. Am Empfang gab es den persönlichen Namensbadge, wenige Meter weiter bereits die erste wichtige Entscheidung des Abends, mit oder ohne Alkohol? Beides war selbstverständlich vorbereitet. Bei bestem Sommerwetter entstanden schon während des Apéros die ersten bunt gemischten Gesprächsgruppen. Kunden, Partner, Freunde und #proudOnliner kamen zusammen, tauschten sich aus und genossen die entspannte Atmosphäre.

Dass genau diese Community für uns einen besonderen Stellenwert hat, machte Marco Denzler später auch in seiner Begrüssung deutlich. Einige unserer Kunden und Partner begleiten uns bereits seit Jahrzehnten, andere sind erst vor Kurzem dazugekommen. Umso schöner war es, so viele von ihnen an diesem Abend persönlich bei uns begrüssen zu dürfen.

Zwei Bars, viele Gespräche und ein ziemlich gutes Beertasting

Für genügend Flüssigkeit war ebenfalls gesorgt. An der ersten Bar warteten alkoholfreie Getränke und verschiedene Drinks auf unsere Gäste. An der zweiten sorgte die Brauerei Sohnemann mit ihrem Beertasting für Abwechslung. Verschiedene Biere aus eigener Produktion konnten degustiert, verglichen und selbstverständlich auch ausführlich diskutiert werden. Schliesslich braucht auch ein Beertasting eine fundierte Entscheidungsgrundlage.

Das Wichtigste spielte sich aber ohnehin zwischen den Bars, an den Stehtischen und auf dem ganzen Gelände ab. Neue Kontakte entstanden, alte Bekanntschaften wurden aufgefrischt und aus einem kurzen Hallo wurde nicht selten ein längeres Gespräch. Genau so soll sich ein Sommerfest anfühlen.

Um 17.00 Uhr wurde aus Summerdays plötzlich AI Waves

Pünktlich um 17.00 Uhr wechselte der Fokus vom Apéro ins Festzelt. Marco Denzler eröffnete den offiziellen Teil und führte zu einer Frage hin, die weit über einzelne AI Use Cases hinausgeht: Wie stärkt AI die Innovationskraft der Schweiz und was braucht es, damit aus technologischer Faszination echte wirtschaftliche Wirkung entsteht?

Die Ausgangslage dazu ist spannend. Aus unserem AI Readiness Check mit über 500 Unternehmen zeigt sich ein deutliches Bild. 98 Prozent beurteilen AI als wichtig für ihr Business, gleichzeitig bewerten 84 Prozent den Ausbildungsstand ihrer Mitarbeitenden im Bereich AI als ungenügend und 81 Prozent verfügen noch über keine priorisierte Liste von Prozessen mit AI Potenzial. Das Warum scheint vielerorts geklärt, beim Wo und Wie wird es deutlich anspruchsvoller.

Vier Perspektiven, eine zentrale Frage

Für den anschliessenden Expert Talk kamen bewusst unterschiedliche Perspektiven zusammen. Dr. Alexander Fust vom KMU-HSG der Universität St. Gallen brachte den Blick auf KMU, Unternehmertum und Innovation ein. Dr. Karl Neumüller von der OST Ostschweizer Fachhochschule verband strategisches Management, Geschäftsmodellinnovation und industrielle Praxis. Marc Holitscher, National Technology Officer von Microsoft Schweiz, ordnete technologische Entwicklungen, Skalierung und Governance ein. Die Gesprächsleitung übernahm Balz Zürrer, Group CEO und Gründer der Online Group.

Ein spannender Expert-Talk mit hochkarätigen Gästen. Von links nach rechts: Dr. Alexander Fust, Dr. Karl Neumüller, Dr. Marc Holitscher und Balz Zürrer.

Das Format war dabei ganz bewusst kein Referatsmarathon. Keine Slides, keine Firmenpräsentationen, stattdessen 45 Minuten Gespräch mit konkreten Beispielen, unterschiedlichen Meinungen und der klaren Vorgabe, den Gästen zwei oder drei Gedanken mitzugeben, die sich am nächsten Montag tatsächlich anpacken lassen.

Von AI Pilotprojekten zur echten Transformation

Inhaltlich ging es schnell ans Eingemachte. Wo entsteht durch AI heute bereits echte wirtschaftliche Wirkung? Was unterscheidet Unternehmen, die AI erfolgreich skalieren, von jenen, die noch im Pilotmodus stecken? Wie verändern AI Agents Prozesse, Geschäftsmodelle und die Rolle der Mitarbeitenden? Und welche Talente brauchen Unternehmen künftig überhaupt noch, wenn AI immer anspruchsvollere Aufgaben übernehmen kann?

Die Gäste hörten den Experten auf der Bühne interessiert zu.

Auch der Blick nach vorne durfte nicht fehlen. Diskutiert wurde, wie Unternehmen mit AI Agents funktionieren könnten, welche Auswirkungen das auf Menschen und Organisationen hat und was die Schweiz tun muss, um durch AI nicht einfach nur effizienter, sondern langfristig innovativer und wettbewerbsfähiger zu werden. Im Mittelpunkt standen dabei Themen wie Infrastruktur, Governance, Skills, Führung, Adoption und Geschäftsmodellinnovation.

Die Zusammensetzung des Publikums passte hervorragend dazu. Vom Schweizer KMU über Industrieunternehmen und den öffentlichen Sektor bis hin zu Bildungsinstitutionen waren verschiedenste Branchen und Perspektiven vertreten. Genau dadurch wurde aus der Diskussion kein theoretisches Zukunftsgespräch, sondern ein Austausch über Fragestellungen, die Unternehmen heute ganz konkret beschäftigen.

Noch nicht genug vom Expert Talk? Dann Ohren offen halten

Wer die Podiumsdiskussion verpasst hat oder einzelne Gedanken nochmals hören möchte, darf gespannt bleiben. Der gesamte Expert Talk wurde aufgezeichnet und erscheint Mitte September als neue Folge unseres Podcasts «shift, Das Signal im Rauschen».

Dort geht es genau um jene Themen, die auch an unserem Sommerfest im Zentrum standen: Orientierung in Zeiten von AI, Digitalisierung und Transformation, Gespräche mit Persönlichkeiten, die Wandel aktiv gestalten, und ehrliche Einblicke mit konkreten Learnings aus der Praxis.

Nach dem Gedankenfutter kam der Grillduft

Nach so viel Zukunft, Transformation und AI durfte wieder das Sommerfest übernehmen. Beim Grillbuffet der Metzgerei Näf aus Mosnang warteten verschiedene Grilladen und Salate auf die Gäste. Die Teller füllten sich, die Gesprächsrunden ebenfalls.

Was folgte, war genau die Mischung, die wir uns für diesen Abend gewünscht hatten. Keine steife Networkingveranstaltung, kein Programm im Minutentakt, sondern gute Gespräche, viel Lachen, spontane Begegnungen und eine Atmosphäre, in der man gerne noch etwas länger sitzen blieb. Oder sehr viel länger.

Die wahrscheinlich häufigste Frage des Abends: Wo ist Günti?

Eine Frage tauchte an diesem Abend erstaunlich oft auf: «Wo isch dä Günti?»

Thomas «Günti» Güntensperger war offenbar ungefähr so gefragt wie das nächste kalte Getränk. Bekannt wie ein bunter Hund, könnte man sagen. Wer ihn suchte, fand ihn meistens dort, wo gerade Menschen miteinander ins Gespräch gebracht wurden. Ein kurzes Vorstellen hier, eine Verbindung zwischen zwei Gästen dort und kurze Zeit später liefen die Gespräche längst ohne ihn weiter.

Nicht zu übersehen mit seiner stylischen Cap, unser Günti.

Eigentlich fasst diese kleine Anekdote unser Sommerfest ziemlich gut zusammen. Es geht nicht darum, möglichst viele Visitenkarten auszutauschen. Es geht darum, Menschen zusammenzubringen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Begegnungen entstehen zu lassen, aus denen vielleicht später etwas Neues wächst.

Die letzten gingen spät, genau so muss es sein

Irgendwann wurde es dunkel, irgendwann spät und irgendwann verliessen auch die letzten Gäste unser Sommerfest. Genau so muss das sein.

«Summerdays & AI Waves, Edition 2026» war für uns ein Abend mit spannenden Impulsen, grossartigen Menschen, hervorragendem Essen, dem einen oder anderen Bier und vor allem sehr vielen guten Gesprächen. Ein Abend, der gezeigt hat, dass technologische Zukunft und persönliche Begegnungen hervorragend zusammenpassen.

Oder kurz gesagt: AI Waves auf der Bühne, Summerdays davor und danach und ganz viel #OnlineVibe mittendrin.

Danke an alle Kunden, Partner, Freunde, Speaker und #proudOnliner, die diesen Abend mit uns verbracht und zu dem gemacht haben, was er war.

Wir sehen uns beim Sommerfest 2027.
Und falls jemand Günti sucht, wir haben da so eine Vermutung, wo er sein könnte.

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