Unser gemeinsames Projekt schafft den Finaleinzug
Die Entscheidung ist gefallen: Unser gemeinsames Praxisprojekt mit der OST – Ostschweizer Fachhochschule gehört zu den drei Finalisten des WTT Young Leader Award 2026 in der Kategorie Managementkonzeption. Im Zentrum des Projekts steht die grundlegende Weiterentwicklung unseres AI Readiness Checks. Am 28. Oktober 2026 erfahren wir an der feierlichen Award-Nacht in der Tonhalle St.Gallen, wie die Jury die drei Finalprojekte rangiert hat.
Neben unserem Projekt stehen auch die Hafner AG aus Amriswil und die SanaFürstenland AG aus Gossau SG im Finale.
Vom AI Readiness Check zum adaptiven Reifegradmodell
Ausgangspunkt des Projekts war unser bestehender AI Readiness Check, mit dem Unternehmen ihre Ausgangslage rund um den Einsatz von Artificial Intelligence einschätzen können. Gemeinsam mit dem OST-Projektteam wurde dieser Ansatz grundlegend weiterentwickelt.
Dazu analysierte das Team bestehende AI-Readiness- und Maturity-Modelle und entwickelte einen adaptiven Fragebaum mit den drei Pfaden Readiness, Early Maturity und Maturity. In zwölf halbstrukturierten Interviews mit AI-Fachpersonen sowie Anwendern aus KMU wurden Nutzen, Verständlichkeit und Praxistauglichkeit überprüft.
Von der Analyse zu konkreten Handlungsempfehlungen
Entstanden ist ein funktionsfähiger Prototyp, der den AI-Reifegrad eines Unternehmens differenziert sichtbar macht. Dimensionsscores zeigen den aktuellen Stand und zentrale Handlungsfelder auf, während Benchmark-Vergleiche eine zusätzliche Einordnung ermöglichen. Der Ergebnisreport leitet daraus priorisierte Handlungsempfehlungen ab.
Der Check folgt dabei einem klaren Aufbau: vom Unternehmensprofil über die Bewertung entlang von sieben Dimensionen und gezielte Vertiefungsfragen bis zur abschliessenden Auswertung mit Dimensionsscores, Gesamtscore, Reifegradstufe und priorisierten Handlungsfeldern.
Ein Produkt mit direktem Praxisnutzen
Besonders wertvoll für uns: Das Ergebnis ist keine theoretische Studie, sondern ein funktionsfähiger, adaptiver Prototyp, der bereits real genutzt werden kann und als Grundlage für unsere weitere Produktentwicklung und unsere AI-Beratung dient.
Die wissenschaftliche Fundierung kombiniert mit der konsequenten Praxisorientierung macht das Resultat für uns besonders wertvoll.
Der AI Readiness Check 2.0 folgt am 1. Oktober
Auf diesen Erkenntnissen bauen wir nun weiter auf. Am 1. Oktober 2026 werden wir den AI Readiness Check 2.0 offiziell lancieren – auf den Tag genau drei Jahre nach dem Release der ersten Version.
Die bisherige Version wurde inzwischen von über 500 Unternehmen genutzt. Mit Version 2.0 gehen wir nun den nächsten grossen Entwicklungsschritt und überführen die Erkenntnisse aus dem gemeinsamen Praxisprojekt in die nächste Generation unseres Checks.
Aus einem Projekt entsteht auch ein neuer #proudOnliner
Zum OST-Projektteam gehörten Lucas Fässler als Projektleiter sowie Fabian Wydler, Azem Abdi, Berat Koxha und Benjamin Stricker. Begleitet wurde das Projekt seitens der OST von Dr. Sebastian Scheler.
Die Zusammenarbeit hat für uns aber noch eine besonders schöne persönliche Geschichte geschrieben: Im Verlauf des Projekts haben wir Berat Koxha näher kennengelernt – und Berat wiederum uns. Daraus entstand eine Initiativbewerbung.
Und ausgerechnet an dem Tag, an dem wir vom Finaleinzug beim WTT Young Leader Award erfahren, startet Berat seinen ersten Arbeitstag bei Online.
Aus dem gemeinsamen Hochschulprojekt ist damit nicht nur ein neues Produkt entstanden, sondern auch eine neue Verbindung und ein neuer #proudOnliner.
Danke an alle Beteiligten
Ein grosses Dankeschön geht an das gesamte Studierendenteam für die starke Arbeit sowie an Ralf Angermann und Fabienne Bouffé, die das Projekt auf unserer Seite begleitet haben.
Nun heisst es Daumen drücken: Am 28. Oktober 2026 erfahren wir in der Tonhalle St.Gallen, welchen Platz unser gemeinsames Projekt beim WTT Young Leader Award erreicht.
Unabhängig vom Ausgang steht für uns bereits heute fest: Aus diesem Projekt ist etwas entstanden, das bleiben wird.

